Die Schweiz, ein Land, das für sein Bankgeheimnis, seine Luxusuhren und seine Schokolade bekannt ist, wird normalerweise nicht mit farbenfrohen Musikvideos in Verbindung gebracht. Im Jahr 2026 erschien jedoch vor dem Hintergrund der alpinen Ruhe ein Gegenmittel: „GMZH” (Guten Morgen, Zürich und Horgen) von VUS dj und LAFESTA. Der Song ist der perfekte Soundtrack für Optimismus und Lebensfreude, trotz allem, was in der Welt vor sich geht.
Das Musikvideo zu „GMZH“ wurde 2025 an 34 verschiedenen Orten in der Schweiz gedreht, darunter in den Städten Zürich und Horgen sowie in der Umgebung des Zürichsees.
Etwa 50 % des Videoinhalts sind echte Aufnahmen, die DJ VUS mit einer Drohne und einer Kamera gedreht hat.
Die andere Hälfte wurde mit verschiedenen KI-basierten Programmen ergänzt oder bearbeitet.
An den Dreharbeiten nahmen die Sängerin Olga Rossi (LAFESTA), DJ VUS (Igor Kussenko) und ihre Freunde und Bekannten teil.
GMZH – Musikvideo und Song (Guten Morgen, Zürich und Horgen)
Der Song „GMZH“ (Guten Morgen, Zürich und Horgen) wurde von VUS in seinem Heimstudio ohne Einsatz von KI geschrieben und besteht aus 47 Musikparts: Blasinstrumente (Posaune, Flöte, Trompete, Saxophon), Funkgitarren, Percussion und Drum-Grooves, VST-Synthesizer und Backing Vocals.
Dieser Track kombiniert Musikstile wie Pop-Funk, Synth-Pop und Soul.
DJ VUS macht seit über 14 Jahren Musik, darunter das einzigartige Programm „Electro Opera“, das von einem Orchester begleitet wird.
Jede Großstadt sollte ihr eigenes Lied haben, das ihre einzigartige Atmosphäre einfängt.
Es sieht so aus, als würde der Song „GMZH“ diese positive Hymne für Zürich im 21. Jahrhundert (Züri-Hymne) werden.
In gewisser Weise kann dieser Clip als visuelle Tour durch Zürich mit echten Panoramabildern der Stadt und Straßenszenen genutzt werden.
Hier sind nur einige der berühmten Zürcher Orte, die in diesem Musikvideo zu sehen sind: Rudolf-Brun-Brücke, Heiri-Steg, Stüssibrunnen, Limmatquai, Münsterbrücke, Weinplatz, Zürich Storchen, MünsterHof und andere.
Ein Kaleidoskop aus vielfältigen Handlungen und positiven Aufnahmen macht den „GMZH”-Clip zu einem Meme-Generator. Hier sehen Sie Kühe in einem rosa Whirlpool mitten in einem Alpensee, ein gelbes Vintage-Tauchboot auf der Limmat, tanzende Alphornbläser und ein Cheerleader-Team, einen Hund mit einem Handtuch in einem Schaumbad, Schwäne in einem Restaurant, ein Oldtimer-Auto mit einem Whirlpool im Salon, einen Schweizer Schäferhund in einem Wellness-Salon und mehr als 50 weitere Szenen.
Ein weiterer besonderer Ort in dem Song und Musikvideo „GMZH“ ist die Stadt Horgen. Nicht nur die Schlüsselphrase des Refrains „Guten Morgen, Zürich und Horgen“ ist ihr gewidmet, sondern auch sieben verschiedene Szenen im Musikvideo selbst:
- ein Mann in einem Taucheranzug, der auf dem Horger Pier tanzt (Seegartenstrasse 16-20, 8810 Horgen);
- ein weißer Katamaran in Form eines Schwans in der Nähe des Horgener Strandes „Badi Seerose”;
- ein farbenfroher Akkordeonspieler vor einem alten Haus (Zugerstrasse 20, 8810 Horgen);
- ein Oldtimer mit einer Discokugel, der in Horgen zwischen der Bahnhofstrasse und der Seestrasse geparkt ist;
- ein Dampfschiff, das in der Nähe des „Sust Museums Horgen” segelt;
- weiße Schwäne in einem Restaurant in der Nähe des „Schwan Brunnen”-Denkmals;
- ein Grill in der Nähe der Musikschule Horgen, die sich in der „Villa Seerose” (Seegartenstrasse 12, 8810 Horgen) befindet.
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Die ersten Texte, in denen Zürich und seine Umgebung nicht nur als geografischer Ort, sondern als eigenständiges künstlerisches Bild auftraten, entstanden in der christlichen Tradition des frühen Mittelalters.
Der mittelalterliche Choral „Salve belligerae celeberrima gloria gentis” lobte die „kriegerische Schweiz” und erwähnte die Ufer der Limmat.
Er war inspiriert von der Legende, dass Karl der Große im 8. Jahrhundert auf der Jagd die Särge mit den Reliquien von Felix und Regina „entdeckte”, legendäre Märtyrer, die angeblich im 3. Jahrhundert an der Stelle des heutigen Grossmünsters enthauptet worden waren.
Im 11. und 12. Jahrhundert, mit dem Aufstieg des Fraumünsters, das adelige Frauen aus ganz Europa anzog, tauchten erste weltliche Lieder über Zürich auf, die von Minnesängern auf den Marktplätzen vorgetragen wurden. In den Archiven ist „Abiglüte am Zürisee” verzeichnet – ein Lied, das auf volkstümlichen Motiven über Sonnenuntergänge über dem Wasser basiert, und das Lied „Zürcher Landschaft” lobte die fruchtbaren Felder am See.
Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts hatten sich Minnesänger (Sänger und Dichter) im gesamten deutschsprachigen Raum, einschließlich der Schweiz, verbreitet.
Sie stammten hauptsächlich aus dem Ritterstand und schrieben und sangen Lieder über erhabene Liebe, Treue zu ihrem Lehnsherrn und religiöse Ideale.
Der berühmte Manesse-Kodex (Große Heidelberger Liederhandschrift) ist erhalten geblieben. Es wird angenommen, dass diese Gedichtsammlung um 1330 in Zürich von der Adelsfamilie Manesse zusammengestellt wurde und Texte von etwa 140 Minnesängern enthält.
Mit anderen Worten: Die Stadt selbst war ein wichtiges Zentrum für die Aufzeichnung und Weitergabe ihrer Dichtung.
Die wirtschaftliche Lage der Stadt als einer der wichtigsten Punkte auf der Handelsroute von Italien in die Niederlande verlieh der musikalischen Bildsprache eine neue Dimension.
Die Lieder handeln nicht mehr nur von Wasser und Glockengeläut, sondern beschreiben auch auf satirische Weise den Alltag.
So verspottete beispielsweise „Es wohnt en Buur am dunkle Bach” die Fischer der Limmat.
Die später von Volkskundlern zusammengestellte Sammlung „Züri-Lieder Libu” bestätigt diese Entwicklung: Der Zürichsee ist nicht mehr nur ein Symbol für religiösen oder wirtschaftlichen Wohlstand, sondern Schauplatz lyrischer und amouröser Geschichten.
Die Reformation im 16. Jahrhundert bedeutete den Beginn einer schweren Zeit für die weltliche Musik.
Der Anführer der Zürcher Reformation, Ulrich Zwingli (1484–1531), verfolgte eine äußerst radikale Politik in Bezug auf Musikinstrumente in Kirchen.
Instrumentalmusik wurde verboten, und 1524–1525 wurden sogar die Orgeln aus den Zürcher Kirchen entfernt.
Das Paradoxe daran war, dass Zwingli selbst ein begabter Musiker war, der Flöte, Harfe und Laute spielen konnte und selbst Psalmen komponierte.
Einer der beliebtesten Psalmen jener Zeit, das „Eidgenössische Heldenlied”, erwähnte die „Zürioberländer” – die Hügel oberhalb des Zürichsees.
Während der Napoleonischen Kriege (1798–1815) wurde das Lied „Zwüsched Berg und tüfem Tal” über die Schlacht von Rapperswil, einer Stadt am Ufer des Zürichsees, bei Soldaten beliebt.
1959 schrieb der Komponist Paul Burkhard eines der beliebtesten Lieder über Zürich im 20. Jahrhundert: „De Himmel vo Züri”. Es lautet: „Mis Dach isch de Himmel vo Züri. Ja, das isch mis Paradeis”. Das Lied wurde zum Soundtrack für Dokumentarfilme über die Stadt und wurde von fast allen lokalen Chören und Volksmusikgruppen aufgeführt.
Moderne Lieder über Zürich:
2005: Radio 200k – Im Huus (Rap)
2006: Dodo – Leu vo Züri (Reggae)
2013: Züri by Linez – Züri City (Reggae)
2014: Schnittmann MC – Summer ide City (Hip-Hop, Rap)
2018: Gorillaz – Lake Zurich. Derzeit ist dies der beliebteste Song über Zürich mit fast 10 Millionen Aufrufen auf YouTube.
Die Kernaussage des Songs: «Am Morgen kam mir die Idee, einen Tunnel von Zürich nach New York zu bauen».
2022: THCF – Zürich (Tropical Rap)
2026 VUS dj & LAFESTA – GMZH (Soul-Funk, Synth-Pop)
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich die visuelle Musikkultur der Schweiz von einfachen Fernsehclips zu professionellen Videoproduktionen gewandelt, die mit speziellen Preisen wie dem «Best Swiss Video Clip» ausgezeichnet werden. Dieser Evolutionssprung spiegelt nicht nur den technischen Fortschritt wider, sondern auch die Suche nach nationaler Identität in Ton und Bild: vom Jodeln bis zum elektronischen Futurismus.
Frühe Experimente im Jahr 1957 im Fernsehprojekt „Musik der Schweizer Alpen“ setzten Maßstäbe: Jodler in traditionellen Trachten sangen vor dem Hintergrund von Projektionen alpiner Panoramen.
Die 1970er Jahre waren geprägt von einem Dialektwechsel: Polo Hofer und Rumpelstilz begleiten das schweizerdeutsche Musikvideo „Ohoi“ mit Straßenaufnahmen aus Zürich. Dies betont die lokale Identität im Gegensatz zur Dominanz des englischen und amerikanischen Rock'n'Roll.
In den 1980er Jahren mischte das Zürcher Duo „Yello“ (Boris Blank und Dieter Meier) mit seinem unkonventionellen Synthie-Pop-Song „Oh Yeah“ (1985) aus dem Album „Stella“ die Showbusiness-Welt auf. Er wurde zum Soundtrack des Films „Ferris Bueller's Day Off“, was den Song besonders populär machte. Doch erst der Videoclip mit seinen Projektionseffekten machte das Schweizer Duo zu Ikonen der MTV-Ära. Viele Jahre später (im Jahr 2022) erhielt „Yello“ für seine Pionierarbeit im Bereich der elektronischen Videos den „Swiss Grand Award“.
Die Gründung von MTV Europe (1987) und VIVA (1993) beflügelte die Branche, und Schweizer Musikvideos wurden professioneller. Stress gewann mit ihrem dynamischen Urban-Video «Mais où?» den Preis für das «Beste nationale Musikvideo» bei den «Swiss Music Awards».
In der Folge wurde der «Best Swiss Video Clip Award» für originelle Musikvideos ins Leben gerufen (als Teil der FONDATION SUISA und des Solothurner Filmfestivals). Obwohl das Preisgeld nicht hoch ist (2.000 Schweizer Franken für jeden der fünf Finalisten und 5.000 für den Gewinner), ist es ein schöner Bonus für die Gewinner dieser Kategorie.
Konzert von DJ VUS und LAFESTA, begleitet von ihrem Orchester